Meniskus kann auch ohne Operation behandelt werden (Mag Magazin)

Meniskus kann auch ohne Operation behandelt werden (Mag Magazin) – optimiert

Meniskus kann auch ohne Operation behandelt werden Prof. Dr. Alper Murat Ulaşlı, medizinischer Direktor des Romatem Ankara Physiotherapie- und Rehabilitationszentrums, beleuchtet Meniskusrisse und deren Behandlung... M A G Gesundheit und Schönheit Müssen Meniskusrisse unbedingt operiert werden? Menisken sind halbmondförmige, faserige, d. h. kollagenreiche Knorpel.

Er befindet sich zwischen dem Oberschenkelknochen (Femur) und dem Schienbein (Tibia), die das Kniegelenk bilden. Der Meniskus sorgt für die Stabilität des Knies, verringert die Reibung zwischen den beiden Knochen und verhindert durch seine Federwirkung Verletzungen des Knorpels. Er hat also eine wichtige Funktion für die Knie. Es gibt im Allgemeinen zwei Arten von Meniskusverletzungen. Die erste ist eine akute Verletzung aufgrund einer Sportverletzung oder eines Traumas, die zweite ist eine Verletzung aufgrund von Abnutzung oder Verschleiß. Bei großen akuten Rissen kann eine Operation erforderlich sein. Chronische Risse können symptomatisch behandelt werden. Physiotherapie, Bewegung, schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente, intraartikuläre PRP-, Exosom- und Stammzellinjektionen können bei vielen Patienten die Beschwerden beseitigen, ohne dass eine Operation erforderlich ist. Wenn die Schmerzen nicht nachlassen oder sich verschlimmern und die Schwellung im Knie zu Bewegungseinschränkungen führt, kann eine chirurgische Reparatur erforderlich sein.

Meniskus kann auch ohne Operation behandelt werden (Mag Magazin)

Während in der Vergangenheit beschädigte Teile oder der gesamte Meniskus entfernt wurden, steht heute aufgrund des besseren Verständnisses der Funktion des Meniskus in der Kniegelenkmechanik ein möglichst schonender Behandlungsansatz im Vordergrund. Sind Meniskusrisse das häufigste Knieproblem? Das häufigste Problem des Knies ist die Arthrose, also die Abnutzung und Verschleißerscheinungen des Gelenks. Meniskusverletzungen können allein oder zusammen mit Osteoarthritis auftreten. Weitere Erkrankungen des Knies sind: Risse des vorderen Kreuzbandes, Springerknie, Risse der inneren oder äußeren Seitenbänder, Schäden an der Kniescheibe und deren Ausrenkung. Was sind die Ursachen für Meniskusverletzungen? In jungen Jahren können sie durch Traumata und Überbeanspruchung entstehen.

Es muss sich nicht unbedingt um ein großes Trauma handeln, es kann auch nach einer plötzlichen Drehung oder wiederholtem Hocken und Aufstehen auftreten. Insbesondere Beugungen nach innen und außen sowie Drehungen erhöhen das Risiko eines Risses. Im fortgeschrittenen Alter tritt es eher aufgrund von Abnutzung und Verschleiß auf. Bei wem treten Meniskusverletzungen am häufigsten auf? Sie können sowohl bei jungen als auch bei älteren Menschen auftreten. Insbesondere bei jungen Menschen treten Meniskusverletzungen nach Traumata beim Sport auf. Meniskusverletzungen und -risse im fortgeschrittenen Alter können durch leichtes Umknicken oder sogar durch Hocken aufgrund von über die Jahre abgenutzten und dünner gewordenen Menisken verursacht werden. Welche Beschwerden verursachen Meniskusverletzungen? Das erste Anzeichen einer Meniskusverletzung sind Schmerzen in den Knien. Diese machen sich in der Regel beim Treppensteigen, beim Toilettengang, bei sportlichen Aktivitäten oder beim Beten bemerkbar, also bei allen Bewegungen, bei denen das Knie gebeugt wird.

Flüssigkeitsansammlungen führen zu Schwellungen, Bewegungseinschränkungen, Gehschwierigkeiten, Knieschmerzen und einem Gefühl der Entleerung. Wiederholte Meniskusrisse können zu vorzeitigem Verschleiß und Arthrose des Gelenks führen. Wann kommt bei der Meniskusbehandlung die Physiotherapie und Rehabilitation zum Einsatz? Wenn Sie länger als zwei Wochen unter Knieschmerzen leiden oder nach einem Trauma oder einer übermäßigen Belastung starke Schmerzen haben, sollten Sie unbedingt einen Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation aufsuchen.

Das Ziel der Physiotherapie bei Meniskusverletzungen ist es, die Flüssigkeitsansammlung zu reduzieren, das Gehen wieder zu normalisieren, schmerzfreie Gelenkbewegungen zu ermöglichen, Muskelschwäche zu verhindern und die Propriozeption des Knies, d. h. seinen allgemeinen und normalen Zustand und seine Haltung, zu erhalten.