Was ist ein Frührehabilitationsgerät?
Das Frührehabilitationsgerät ist ein Rehabilitationsgerät, das aus einer Kombination von drei verschiedenen Technologien besteht: Tischneigung, CPM (kontinuierliche passive Bewegung) und FES-Strom (funktionelle Elektrostimulation). Dieses Gerät wird insbesondere bei der Rehabilitation von Patienten eingesetzt, die ihre Bewegungsfähigkeit verloren haben und bettlägerig sind. Es ist ein Hilfsmittel, das den Behandlungsprozess von Patienten beschleunigt und ihre Genesung unterstützt, die aufgrund neurologischer Erkrankungen wie Parkinson, Schlaganfall und Lähmung einen langen Krankenhausaufenthalt benötigen.
https://www.youtube.com/shorts/3dwc-4JjO0M
Das Gerät ermöglicht die frühzeitige Mobilisierung der Patienten, wodurch die negativen Auswirkungen der Immobilität vermieden werden und häufige Komplikationen wie Druckgeschwüre verhindert werden können. Diese Technologie ist besonders für Patienten mit Schlaganfall von Vorteil, die frühzeitig mit der Physiotherapie beginnen möchten.
Wie funktioniert ein Gerät zur Frührehabilitation?
Das Gerät besteht aus drei Hauptkomponenten
- Table Tilt: Diese Funktion verhindert durch Aufrichten des Patienten positionelle Blutdruckabfälle (orthostatische Hypotonie), unterstützt die Durchblutung und sorgt für eine schnellere Genesung des Patienten.
- Kontinuierliche passive Bewegung (CPM): Diese Funktion verhindert Gelenksteifigkeit und Muskelverkürzungen, indem sie eine passive Bewegung der Gelenke und Muskeln ermöglicht.
- FES-Strom (Funktionelle Elektrostimulation): Durch die Stimulation der Nerven werden die Muskeln aktiviert, Muskelschwund verhindert und die Muskelkraft erhalten, wodurch der Genesungsprozess der Patienten beschleunigt wird.
Die Kombination dieser drei Technologien ermöglicht es den Patienten, ihre frühzeitig verlorenen Bewegungsfähigkeiten wiederzuerlangen und schützt sie gleichzeitig vor anderen Gesundheitsproblemen, die durch Bewegungsmangel verursacht werden.
Fälle, in denen Frührehabilitationsgeräte zum Einsatz kommen
Das Frührehabilitationsgerät wird vor allem bei Schlaganfällen und den folgenden Erkrankungen und Zuständen eingesetzt:
- Schlaganfall (Lähmung)
- Hirnschaden
- Rückenmarksverletzung
- Parkinson-Krankheit
- Langfristige Bettlägerigkeit
- Patienten mit einem Risiko für Muskelschwund (Atrophie)
- Patienten mit Gelenksteifigkeit und Muskelschwäche
- Patienten mit intensivem Rehabilitationsbedarf
Dieses Gerät kann insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Mobilität und intensivem Behandlungsbedarf eingesetzt werden.
Vorteile eines Frührehabilitationsgeräts
- Frühzeitige Mobilisierung: Patienten, die aufgrund eines Schlaganfalls oder anderer neurologischer Erkrankungen ihre Bewegungsfähigkeit verloren haben, können so schnell wie möglich wieder mobil werden.
- Beugt Druckgeschwüren vor: Verhindert Bettgeschwüre, die häufig aufgrund von Bewegungsmangel auftreten, und sorgt für eine angenehmere Genesung während der Behandlung der Patienten.
- Verbessert die Durchblutung: Durch das Aufrichten des Patienten wird die Durchblutung und beschleunigt so die allgemeine Genesung.
- Verhindert Muskelschwund: Durch passive Bewegung und elektrische Reize die Muskeln gestärkt , wodurch Muskelschwund verhindert wird.
- Sichere und wirksame Rehabilitation: Durch eine frühzeitige effektive Mobilisierung wird eine schnellere Genesung der Patienten und weniger Komplikationen gewährleistet.
- Psychologische Unterstützung: Der Mobilisierungsprozess verbessert den psychologischen Zustand der Patienten und erhöht ihre Bindung an den Behandlungsprozess.